Publikationen

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Kommentare/Bücher
 

Prof. Dr. Michael Hauth:
"Vom Bauleitplan zur Baugenehmigung"
- nunmehr bereits in 12. Auflage! -

- auch als e-Book erhältlich -

Dieses Taschenbuch ist bereits in der 12. Auflage erschienen, weil es anhand konkreter Fälle aus der Praxis und in verständlicher Form alle wesentlichen Fragen des Bebauungs- und Bauordnungsrechts behandelt, also z.B.: Wie entsteht ein Bebauungsplan, und welche Nutzungsmöglichkeiten gibt er her? Wann fügt sich ein Vorhaben im unbeplanten Innenbereich ein? Wie grenze ich den Bebauungszusammenhang vom Außenbereich ab? Was bedeutet eine Veränderungssperre, und was versteht die Rechtssprechung unter dem Gebot der Rücksichtsnahme? Wie berechnet man die Abstandsflächen, und wie die notwendige Anzahl von Stellplätzen?

Das Taschenbuch ist vor allem für Architekten und Bauherren ein leicht verständlicher Ratgeber.

Die neue Auflage enthält jetzt auch ein Kapitel über den Denkmalschutz.

  

Rixner, Biedermann, Steger:
Praxiskommentar BauGB/BauNVO
- 2. Auflage vergriffen, 3. Auflage in Vorbereitung, voraussichtliches Erscheinungsdatum März 2017 -

- auch als e-book erhältlich -

Dieses Werk bietet allen, die beruflich mit Fragen des Bauplanungsrechts befasst sind, ein ebenso umfassendes wie praxisorientiertes Handwerkszeug. Leicht verständlich, aber dennoch wissenschaftlich fundiert, werden die relevanten Fragestellungen des BauGB, der BauNVO und der ImmoWertV anschaulich behandelt.

Zahlreiche Übersichten, Checklisten und Planbeispiele schaffen zusätzlich Klarheit bei komplexen Vorschriften und Sachverhalten. Besonderes Augenmerk wurde auf die Darstellung der Schnittstellen zu zivilrechtlichen Fragestellungen, aber auch zu anderen Bereichen des öffentlichen Rechts, wie etwa dem Bauordnungsrecht, dem Umweltrecht, dem Fachplanungsrecht und insbesondere auch dem Vergaberecht gelegt.

Jan Korensky in Irmler (Hrsg.):
HOAI-Praktikerkommentar
- demnächst in 2. Auflage -

Das Werk richtet sich an Baujuristen, Architekten und Ingenieure, die sich schnell, aktuell und umfassend über das neue Recht informieren wollen. Die Autoren geben gezielt Antwort auf alle Fragen, die sich aus der Reform für die Praxis ergeben. Besonderes Augenmerk gilt der praktischen Umsetzung der neuen Honorarvereinbarungsmöglichkeiten sowie der Anwendung des Kostenberechnungsmodells. Dabei erfolgt die Kommentierung nicht als Anhang oder Ergänzung der bisherigen HOAI, sondern kompakt und allein auf die Paragraphen der neuen HOAI bezogen.

   

Blomeyer/Budiner:
Architektenrecht von A - Z

Rechtslexikon für Architekten, Bauherren und Juristen

Dieses praxisnahe Nachschlagewerk informiert knapp und verständlich über den Architektenvertrag, die Haftung des Architekten, das Architektenhonorar und alle weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Architekten, so z. B. zu:

- Berufsrecht
- Standesrecht
- Öffentliche Aufträge
- Wettbewerbswesen
- Rechtsformen des Architekturbüros
- Urheberrecht.

   

Seminarmitschnitt

Seminarmitschnitt des Seminars bei der Bayerischen Architektenkammer München des Seminars

"Abstandsflächenrecht und öffentliches Baunachbarrecht"

https://www.youtube.com/watch?v=VFi5bpe2laQ

 

Aufsätze

Prof. Dr. Michael Hauth:
Bestandsschutz = Schutz des Bestandes - aber grundgesetzlich garantiert
BauR 2015, S. 774 ff.

A. Einleitung

Rechtsprechung und Literatur zum Bestandsschutz produzieren das Bild eines Pendels: Ursprünglich verstanden sie unter Bestandsschutz (nur) den Schutz des Bestandes (baulicher Anlagen), richtigerweise nur des legalen Bestands – sog. passiver Bestandsschutz. Das Pendel schlug dann zunächst in die eine Richtung aus: Das BVerwG wies den Weg zu einem aktiven Bestandsschutz:

Der baurechtliche Bestandsschutz könne auch eine begrenzte Erweiterung des geschützten Baubestandes rechtfertigen, soweit seine zeitgemäß-funktionsgerechte Nutzung dies erfordert. Unmittelbar aus Art. 14 Abs. 1 GG entwickelte die Rechtsprechung Grundsätze, unter denen sogar die Wieder- und Neuerrichtung von Gebäuden zulässig sein sollte, nämlich aufgrund einer „eigentumskräftig verfestigten Anspruchsposition die daraus folgenden Auslegungs- und Abgrenzungsprobleme zum aktiven Bestandsschutz, besonders deutlich dazu die Darstellung von Gohrke/Brehsan mit ihrer Unterscheidung zwischen einfach-aktivem Bestandsschutz, qualifiziert-aktivem Bestandsschutz u.a., im Bild also den Pendelausschlag in die eine Richtung, bremste das BVerwG ab mit seiner Rechtsprechung, wonach (auch) bei bestehenden baulichen Anlagen aus Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG kein Genehmigungs-/Zulassungsanspruch folge für Nutzungsänderungen, Erweiterungen oder gar Ersatz durch Neubau. Daraus leiten nun Stimmen in der Literatur ab, dass es überhaupt keinen auf Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG fußenden Bestandsschutz gibt.

Über den Begriff des Bestandsschutzes, dessen Auslegung und Rechtsfolgen, herrscht große Rechtsunsicherheit, insbesondere in der Praxis. Auch die Kommentarliteratur ist keine rechte Hilfe mehr, wenn sie mit Blick auf die jüngere Rechtsprechung und Literatur fragt, ob Bestandsschutz nur noch baulichen Anlagen zugestanden wird, die im Besitz einer förmlichen Baugenehmigung sind. Und die Gerichte fragen, ob an der Auffassung festgehalten werden kann, wonach eine Anlage Bestandsschutz genießt, weil sie während eines „namhaften“ Zeitraums ihres Bestehens früher geltendem materiellen Recht entsprochen hat.

 

Prof. Dr. Michael Hauth:
Architekt + Denkmalschutz
"Mit Recht abreißen?"
Deutsches Architektenblatt 2013, Heft 11, S. 42

Der Aufsatz befasst sich mit den Voraussetzungen für die Änderung und vor allem den Abriss denkmalgeschützter Gebäude.

Die Frage der Zumutbarkeit aus wirtschaftlichen Gründen wird ausführlich dargestellt und behandelt.

Prof. Dr. Michael Hauth:
Der Vorbescheid
BauR 2010, Heft 1, S. 32

Der Vorbescheid ist bzw. wäre das geeignete Mittel, um im Vorfeld eines Baugenehmigungsverfahrens schwierige und vor allem strittige Fragen zu klären, zwischen Bauherr, Behörde und Nachbar. Dazu gehört in erster Linie das Abstandsflächenrecht. Voraussetzung wäre aber, dass man diese bauordnungsrechtliche Vorschrift so versteht und auslegt, dass sie zu allen Fragen eines Bauvorhabens gestellt werden kann - auch wenn für das Bauvorhaben keine Baugenehmigung erforderlich ist, weil es dem Freistellungs-/Kenntnisgabeverfahren bzw. dem vereinfachten Genehmigungsverfahren unterliegt.

Prof. Dr. Michael Hauth:
Zur Bindungswirkung des Vorbescheides
BauR 2012, Heft 6, S. 887

Aufbauend auf dem vorstehend genannten Aufsatz wird die herausragende Bedeutung des Vorbescheides im Hinblick auf seine Bindungswirkung für das nachfolgende Baugenehmigungsverfahren herausgestellt: Ein nachfolgender Bauantrag muss genehmigt werden, auch wenn zwischenzeitlich eine Veränderungssperre erlassen wurde, nicht aber die Verlängerung des Vorbescheides.

Prof. Dr. Michael Hauth:
Zur (Un-)Zumutbarkeit des Erhalts eines
Baudenkmals aus wirtschaftlichen Gründen
BauR 2013, Heft 2, S. 178

Dieser Aufsatz befasst sich mit dem maßgeblichen Problem im Denkmalrecht, nämlich der Frage der (Un-)Zumutbarkeit der Erhalt eines Baudenkmals aus wirtschaftlichen Gründen. Auch ein Baudenkmal muss sich selbst tragen, wie anhand von Literatur und Rechtsprechung nachgewiesen wird, d. h. der Aufwand für Instandsetzung und Unterhaltung darf den Ertrag, also die Mieteinkünfte nicht übersteigen.